Im Einsatz gegen Wespen und Hornissen

Die Freiwillige Feuerwehr Schönering muss jährlich in den Sommermonaten zu zahlreichen Einsätzen zur Beseitigung von Wespen- und Hornissennestern ausrücken.

 

Wenn die Insekten ohne Gefahr stören

Ideal wäre es, für die Bekämpfung der Insekten einen gewerblichen Fachmann hinzuzuziehen. Wir raten jedoch bei allfälligen Selbstversuchen unbedingt, mit ausreichend Sicherheitsabstand und am besten Abends oder Morgens zu arbeiten, da die Tiere zu dieser Zeit in Ruhe sind. Verhalten Sie sich beim Arbeiten ruhig, schnelle Bewegungen machen die Tiere angriffslustig.

 

Gefahr im Verzug

Falls für Sie oder Ihre Familie unmittelbare Gefahr besteht (Allergiker, Kinder, Tiere, …), füllen Sie bitte das folgende Formular so ausführlich wie möglich aus und klicken Sie danach auf den Button absenden. Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schönering werden sich so schnell wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

Da die Tiere am Abend weniger aggressiv sind, werden die meisten Termine am Abend (ab 18 Uhr) vergeben.

 

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

Arbeit der Feuerwehr

Ist ein Übersiedeln des Volkes aufgrund der Zugänglichkeit nicht möglich, müssen wir die Möglichkeit ergreifen, die Tiere zu vergiften. Hierzu ist es ausreichend, das bzw. die Einfluglöcher zum Nest zu wissen. In diese wird ein Gift in Pulverform eingesprüht. Das für die Menschen und Haustiere ungefährliche Pulver wird durch die Insekten in das Nest eingebracht, dieses wird dann von innen her vergiftet.

 

Wenn aber ein Zugang zum Nest besteht, werden die Völker eingefangen und danach im Waldgebiet wieder frei gelassen (Hornissen sind geschützt).

 

 

Unterschied zwischen Wespen und Hornissen

Die Größe des Wespenvolkes zählt etwa 1.000 Tiere – ein Hornissenvolk kommt meist auf etwa 300 – 400 Tiere.

 

Was lockt die Tiere meist zu den Menschen an?

Süße Gerüche wie etwa von Essbarem (Eis, Kuchen, …) oder Getränken oder aber auch Parfums locken vermehrt Wespen oder Hornissen an. Das wichtigste ist, wenn sich ein Tier in Ihrer Nähe befindet, sich ruhig zu verhalten – auch wenn es sicherlich oft schwer fällt. Auf keinen Fall mit den Händen herumschlagen oder nach den Tieren greifen. Dabei steigt die Angriffslust erst recht, da sich die Tiere bedroht fühlen.

 

Nester

Es sollte rund um die Nester ein möglichst großer Sicherheitsabstand gehalten werden, 3 Meter sind die Mindestgrenze ohne angegriffen zu werden. Die Nester der in Staaten lebenden Wespen oder Hornissen sind immer einjährig – d.h. ein bestehendes Nest wird kein zweites Mal besiedelt. Verlassene Nester können im Winter gefahrlos beseitigt werden, da Sie nichtmehr bewohnt sind.

 

Ebenso Hornissen bauen große ballförmige Nester, die durchaus unübliche Abmessungen bekommen können. Wie bei den Wespen besteht das Nest aus einer Hülle aus einem hauchdünnen papierförmigen Material, in seinem Inneren befinden sich die Waben mit der Königin.

 

Was tun bei einem Stich?

Falls Sie einmal von einer Wespe oder Hornisse gestochen werden, sollte man die Einstichstelle möglichst schnell kühlen. Somit werden nicht nur die Schmerzen gelindert, sondern man wirkt auch einer Schwellung entgegen.

 

Nicht jeder kann einen Wespenstich oder Hornissenstich locker wegstecken. Viele Personen reagieren mit allergischen Reaktionen auf einen solchen Stich. Ist das der Fall oder ist im Allgemeinen bekannt, dass eine Person allergisch gegen solche Stiche ist, sollte man nach einem Stich sofort den Hausarzt oder die Rettung mit dem Notarzt verständigen oder ein Krankenhaus aufsuchen – da es zu lebensgefährlichen Reaktionen des Körpers kommen kann.